trapping
Geschrieben: 20 September 2009 06:33 PM   [ Ignorieren ]
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Hi doc, hab mal ne frage.  wir haben neue Druckkennlinien eingelesen und haben folgendes bemerkt. Bei Messung der Einzelfarben Cyan, Magenta ,Yellow im Vollton und Raster sind die werte auf dem Druckbogen ok. und die Druckkennlinien sind homogen. Messe ich allerdings den Übernanderdruck von Cyan, Magenta und Yellow, im Vollton und Raster, ist Cyan und Magenta ok, aber yellow druckt viel zu voll aus, das heißt die Messung im Vollton( Übereinanderdruck ) ergibt einen Wert um ca. 0,3 höher als im Einzeldruck und im Rasterfeld ca. 12 % mehr als im Einzeldruck von yellow. Hängt das mit der Druckfarbe yellow zusammen ? Maschineneinstellung is ok.
Bei den vorherigen Druckkennlinien hatten wir keinen Messung des Übereinanderdrucks von “ CMY “ ausgemessen. Yellow muß aber fast immer im Druck reduziert werden.  Ne Idee Doc ?

Gruß Marlon

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Geschrieben: 22 September 2009 09:25 AM   [ Ignorieren ]   [ # 1 ]
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Hallo Marlon,
Rückfrage: Wann wurde gemessen?
Nach dem Wegschlagen +- 20 Minuten
oder nach Trocknung +- 48 Stunden.

Gruß
Druckfarben DOC

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Geschrieben: 22 September 2009 09:44 AM   [ Ignorieren ]   [ # 2 ]
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Hi doc, ich habe gleich beim drucken gemessen, dann noch mal 2 -3 stunden später und dann nochmal einen Tga später, weil es mir komisch vorkam. habe dann gedacht der spektralphotometer hat nen Rappel. Muß aber das gelb reduzieren damit ich im Zusammendruck
auf annähernd gleiche Werte komme ( 50 % Raster ). Wie gesagt, einzelfarben yellow sind ok. nur im Übernanderdruck von CMY schlägt das gelb aus, ebenso im Vollton Übereinanderdruck.
Gruß Marlon

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Geschrieben: 22 September 2009 11:16 AM   [ Ignorieren ]   [ # 3 ]
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Hy Marlon,
Frage: Haben sich die Messwerte bei den einzelnen Stepps geändert?

Versuch einer Analyse:
Die einzelnen Farben zeigen gute Messergebnisse! Daher kann man davon ausgehen, dass die Maschine, das Feuchtwasser und die anderen Parameter für den Einfarbendruck soweit in Ordnung sind. Da die Veränderungen erst bei dem Zusammendruck der Farben erfolgen, kann die Ursache auch beim Papier liegen.
Die Papiereigenschaften wie Saugfähigkeit, Kapillarität und Strichstärke beeinflussen auf jeden Fall die Reaktion der Farben. Wenn z.b das Volumen des Papierstrichs geringer ist, als die aufgebrachte Farbmenge, so liegt das Gelb als letzte Farbe obenauf und ist nicht mit dem Strich verbunden.
Ebenso lässt eine geringe Kapillarität des Papiers die Feuchtigkeit nicht optimal in das Papier eindringen, daher schwimmt die letzte Farbe mehr oder weniger instabil obendrauf. Auch die Saugfähigkeit des Papiers spielt eine ähnliche Rolle. Bei geringer oder zeitverzögerter Saugfähigkeit schwimmt die Farbe des letzten Druckwerkes dann auf einem Wasserfilm.

Was kann man tun?
Es empfiehlt sich einmal neben dem eingesetzten Papier 2 verschiedene Papiersorten mitlaufen zu lassen. Wenn das Basispapier matt ist, sollte ein glänzendes, ein semimattes und ein Papier mit einer wesentlich höheren Grammatur bedruckt werden. Die Messungen werden dann auf jeden Fall zeigen inwieweit, das Papier eine Rolle spielt.

Zusätzlich, aber unbedingt unabhängig von dem Test mit den Papieren, kann man von seinem Farblieferanten einmal ein Gelb mit einer anderen Zügigkeit testen.

Gruß
Druckfarben DOC

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