Hallo Annette,
wenn ich mich recht erinnere (habe Buchdrucker gelernt) liegt das Hauptproblem bei
der Farbrezeptur. Die klassischen Buchdruckfarben (anno 1966) waren viel kompakter
als die heutigen fast ausschließlich für den Offsetdruck entwickelten Druckfarben.
Meines Wissens produziert kein Hersteller “reine Buchdruckfarben” mehr. Bestimmt nicht für Schmuckfarbensysteme.
Ein Ansatzpunkt ist die Aussage das bei Metallfarben dieses Problem garnicht oder nur gering vorkommt.
Metallicfarben sind im Vergleich der Rezepturen näher an den früheren Rezepturen für Buchdruckfarben angelehnt.
Dieses ist begründet in der relativ grobkörnigen Pigmentstruktur und die dafür notwendigen Wachse und Additive.
Metallicfarben bereiten im Offsetdruck eher Stress.
Also was ist zu tun?
Den Farblieferanten fragen ob er in der Lage ist ein entsprechendes Additvie zuzusetzen.
Ziel ist die Erhöhung der Resistenz der Farbe gegen Wärme.
Es gab früher Pasten die Farbe “strenger” machten. Ich glaube ich habe eine Bezugsquelle
für so eine Paste gefunden. Und zwar unter:
http://drucken-und-lernen.de/Zusatzstoffe.111.0.html
Diese nennt sich Versteifungspaste mit dem Wirkstoff “Printon”.
Für ein Feedback bedanke ich mich vorab.
Hoffentlich konnte ich hilfreich sein.
Es grüßt
der DruckfarbenDOC