Buchdruck
Geschrieben: 04 Juni 2009 10:29 AM   [ Ignorieren ]
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Hallo erst mal,
unsere Buchdruckklischees laufen zu, wenn die Druckfarbe warm wird.
Ich habe schon versucht mit einer geringeren DPI Zahl zu belichten.
Ohne Erfolg!
Würde mich über eine schnelle Antwort freuen.
LG Annette

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Geschrieben: 04 Juni 2009 12:58 PM   [ Ignorieren ]   [ # 1 ]
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Hallo Annette,
um die Frage zufriedenstellend zu beantworten benötige ich ein paar Infos.
Um welche Farbart handelt es sich?

Offsetdruckfarbe? - Buchdruckfarbe? - oder Flexofarben auf wässriger Basis?
Betrifft das Problem alle Farbtöne oder immer wieder die gleichen?

Welche Klischees werden verwendet?
Flexo oder Metall?

Die Definition zulaufen ist sie gleichzusetzen mit Tonfwertzunahme oder mehr
Richtung schmieren?

Gruß
Der DruckfarbenDOC

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Geschrieben: 04 Juni 2009 01:31 PM   [ Ignorieren ]   [ # 2 ]
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Hi DOC, es handelt sich um Buchdruck Pantonefarben der Firma Flint.
Es sind nicht alle Farbtöne (bei Metalicfarben haben wir das Problem nicht).
Es handelt sich um Buchdruckmaterial (etwas fester als Flexoplatten) die gelasert werden.
Die Farbe laüft wenn sie warm wird, zwischen die Rasterpunkte und in Negativschrift unter 6 Punkt. Schmiert zu!
Ich muß noch erwähnen dass es bei allen Mischformen (also Fläche, Negativschrift und Raster)der Fall ist.
Ich glaube, dass da unser Problem liegt. Aber bei 6-Farbdrucken kann ich die Formen nicht trennen.
LG Annette

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Geschrieben: 04 Juni 2009 03:55 PM   [ Ignorieren ]   [ # 3 ]
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Hallo Annette,
wenn ich mich recht erinnere (habe Buchdrucker gelernt) liegt das Hauptproblem bei
der Farbrezeptur. Die klassischen Buchdruckfarben (anno 1966) waren viel kompakter
als die heutigen fast ausschließlich für den Offsetdruck entwickelten Druckfarben.
Meines Wissens produziert kein Hersteller “reine Buchdruckfarben” mehr. Bestimmt nicht für Schmuckfarbensysteme.
Ein Ansatzpunkt ist die Aussage das bei Metallfarben dieses Problem garnicht oder nur gering vorkommt.
Metallicfarben sind im Vergleich der Rezepturen näher an den früheren Rezepturen für Buchdruckfarben angelehnt.
Dieses ist begründet in der relativ grobkörnigen Pigmentstruktur und die dafür notwendigen Wachse und Additive.
Metallicfarben bereiten im Offsetdruck eher Stress.

Also was ist zu tun?

Den Farblieferanten fragen ob er in der Lage ist ein entsprechendes Additvie zuzusetzen.
Ziel ist die Erhöhung der Resistenz der Farbe gegen Wärme.

Es gab früher Pasten die Farbe “strenger” machten. Ich glaube ich habe eine Bezugsquelle
für so eine Paste gefunden. Und zwar unter:

http://drucken-und-lernen.de/Zusatzstoffe.111.0.html

Diese nennt sich Versteifungspaste mit dem Wirkstoff “Printon”.

Für ein Feedback bedanke ich mich vorab.
Hoffentlich konnte ich hilfreich sein.

Es grüßt
der DruckfarbenDOC

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Geschrieben: 09 Juni 2009 07:13 AM   [ Ignorieren ]   [ # 4 ]
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Hallo Doc,
erst mal herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Wir haben mit unserem Druckfarbenhersteller gesprochen und erfahren,
dass es dort zwei Mischeinstellungen gibt. Eine Sommer-, und eine Wintereinstellung.
Bei der Wintereinstellung wird die Fabe zäher gehalten.
Wir werden das jetzt testen, falls es nicht funktioniert werden wir auf die
Versteifungspaste zurückgreifen.
Nochmals vielen Dank für deine promte Hilfe.
Nette Grüße Annette

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