Hallo jean,
wenn ich die Frage richtig verstanden habe geht es um Druckfarbe für Hybrid (Zwischentrockung durch UV).
Grundsätzlich gilt für Druckfarben für Hybrid, dass der Druck mit einem Dispersionslack geschützt wird.
Wenn der Druck mit einem hitzebeständigen Dispersionslack geschützt ist, benötigt man normalerweise keine speziellen
Laserechten Farben.
Die Laserechtheit einer Offsetdruckfarbe bezieht sich auf die Resistenz der Farbe gegen hohe Temperaturen, die durch den
Laserbelichter erzeugt werden. Es soll vermieden werden, dass die Druckfarbe durch die hohe Temperatur wieder weich wird
und den Belichtungsteil verschmutzt.
Wenn beim konventionellen Offsetdruck keine Möglichkeit des Lackierens besteht, so tut es auch eine laserfähige Farbe.
Die Rezeptur der Farbe spielt eine große Rolle. Es sollte wenn möglich eine mineralölfreie, nicht kastenfrische Farbe sein.
Entscheidend für die Laserfähigkeit ist auch die Trocknung. Diese sollte oxydativ kurz sein und eine hohe Scheuerfestigkeit
garantieren. Zusätzlich benötigt der Druck eine Vorlaufzeit von 3 Tagen bevor die Personnalisierung erfolgt.
Wenn der Druck lackiert wird so ist eine Aussparung, meines Wissens nach unabdingbar.
Ein direktes Beschriften einer im konventionellen Offsetdruck gedruckten Farbfläche durch einen Laser ist mir noch nicht
untergekommen, daher kann ich auch nicht mit Gewissheit sagen ob dieses funktioniert (wischfest ist)
Zu den Echtheiten,
sind die klassischen Echtheiten gemeint, wie Lichtechtheit, Alkali, Sprit, Nitro so findet man beim Druckfarben Doc alle diese Infos.
Weitergehende Echtheiten (Käse- etc.) können gerne sondiert werden.
Hoffentlich hilft das weiter. Für weitergehende Fragen immer offen.
Es grüßt der
Druckfarben DOC