Das digitale Farbetikett

Nach dem Anklicken des Buttons „digitales Farbetikett" erscheinen die Merkmale der ausgesuchten Schmuckfarbe.

System             Farbton
PMS oder HKS      unverbindliche optische Darstellung

Eingabe der Farbnummern
Im Feld „links oben“ können Sie wählen zwischen einer Farbe aus dem Pantone-Matching-System (PMS) oder dem HKS-System.
Daneben geben Sie die gewünschte Farbnummer ein.
Bei HKS die Farbnummer zwischen 1 und 88,
bei PMS die entsprechende Bezeichnung aus dem Farbfächer.
Für die Grundfarben der PMS-Farben geben Sie bitte die komplette Bezeichnung aus dem Fächer ein, wie z.B.: Yellow, Reflexblue, Green, Red 32 usw. Für Cool Gray 1 geben Sie CG1 ein, für Warm Gray 1 geben Sie WG1 ein.

Wenn nach der Eingabe der Farbnummer in dem Feld „Verbrauchsklasse“ ein „X“ erscheint und die Farbfelder alle schwarz werden, so gibt es diese Farbnummer in dem gewählten Farbsystem nicht. Kontrollieren Sie die Eingabe oder nehmen Sie den entsprechenden Farbfächer zur Überprüfung.

Echtheiten der gewählten Druckfarbe
Die Angaben über die Echtheit der gewählten Druckfarbe nach DIN 16524 werden durch die eingesetzten Grundfarben innerhalb der Rezepturen bestimmt.
Bei den HKS-Farben sollten bei den autorisierten Herstellern die Echtheiten alle gleich sein. Die Echtheiten sind auch in den Farbfächern des HKS 3000 K und N angegeben und daher vor einer Bestellung zu eruieren.

Bei den Pantone-Mischfarben können die durch das Mischrezept erzielten Echtheiten je nach Hersteller auch variieren. Die in den Pantone-Farbfächern angegebenen Rezepte werden selten von den Farbherstellern bzw. Mischstationen 1:1 übernommen. Um eine 100%ige Sicherheit zu erzielen, ist eine vorherige Anfrage beim Lieferanten zu empfehlen.

Die Echtheiten der Druckfarben nach DIN 16524 werden fast ausschließlich durch den Einsatz der Farbpigmente bestimmt. Ausgenommen sind die Trocknungseigenschaften und die Geruchs- und Geschmacksneutralität.

Die Lichtechtheit noch ISO 2846:

  • Die Lichtechtheit wird in Zahlen zwischen 1 und 8 angegeben. Diese Angaben beziehen sich auf die Werte aus der Wollskala, die einen Bereich von 1 und 8festlegt. WS 1 ist die geringste und WS 8 die höchste Lichtechtheit.
  • Bei einer Mischfarbe wird immer die Grundfarbe mit der geringsten Lichtechtheit als Referenz angegeben. Speziell bei der Herstellung von Außenplakaten ist eine hohe Lichtechtheit extrem wichtig.

Die Resistenz gegen Alkohol (Spiritus/Sprit)
  • Die Angabe auf dem Etikett erfolgt mit einem +/ja oder einem -/nein.
  • Bei einem +/ja sind die eingesetzten Pigmente resistent.
  • Bei einem -/nein kann es beim Einsatz von Lacklösemitteln zum Ausbluten der Druckfarbe kommen.

Die Resistenz gegen Lösungsmittel (Nitro)
  • Die Angabe auf dem Etikett erfolgt mit einem +/ja oder einem -/nein.
  • Bei einem +/ja sind die eingesetzten Pigmente resistent.
  • Bei einem -/nein kann es beim Einsatz von Nitroverbindungen zum Ausbluten der Druckfarbe kommen.

Die Resistenz gegen alkalische Verbindungen (Alkali)
  • Die Angabe auf dem Etikett erfolgt mit einem +/ja oder einem -/nein.
  • Bei einem +/ja sind die eingesetzten Pigmente resistent.
  • Bei einem -/nein kann es beim Einsatz von wässrigen Lösungen mit hohem pH-Wert zum Ausbluten der Druckfarbe kommen.


Im linken Bereich des digitalen Etiketts finden Sie eine Auflistung der gängigen Veredelungs- oder Schutzmöglichkeiten von Drucksachen.

Wenn Sie die von Ihnen gewünschte Art der Veredelung oder des Schutzes anklicken, so erscheint ein weiteres „digitales Etikett“ mit den für den gewählten Prozess erforderlichen Echtheiten.
Die für den gewählten Prozess unwichtigen Echtheiten sind mit der Bezeichnung „nicht wichtig“ gekennzeichnet. Alle anderen Felder müssen übereinstimmen, ansonsten gefährden Sie den Produktionsprozess.

Selbstverständlich ist jeder Lieferant in der Lage, bei den Farben durch den Einsatz von entsprechend resistenten Pigmenten die notwendigen Echtheiten zu erzielen. Dies bedingt aber den Einsatz von zum Teil extrem teuren Pigmenten und eine komplette Überarbeitung der Rezeptur. Auch haben die echten Pigmente z.T. eine wesentlich geringere Leuchtkraft und verlieren dadurch die optische Reinheit.

Durch den Einsatz des Druckfarbenkalkulators bekommen Sie sehr früh – und für alle Prozessbeteiligten auf gleiche Weise –, die Informationen, die Sie für einen sicheren und damit kostengünstigeren Produktionsprozess benötigen.

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